Pressemitteilung Nearby - Wie Bilder zeigen!

PEAC Museum, Ausstellungsansischt Nearby, mit Werken von Franziska Reinbothe und Ben Hübsch
PEAC Museum, Ausstellungsansischt Nearby, mit Werken von Franziska Reinbothe und Ben Hübsch

PEAC Museum Freiburg
Nearby – Wie Bilder zeigen!

Laufzeit: 25. Oktober 2020 bis 28. März 2021
Kuratorinnen: Julia Galandi-Pascual und Eveline Weber

Bildmaterial mit Angabe der Fotocredits im Pressebereich zum Download:

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Am Sonntag, den 25. Oktober 2020 eröffnet im PEAC Museum die neue Ausstellung „Nearby – Wie Bilder zeigen!“. Im Zentrum stehen die von Instagram & Co. initiierten grundlegenden Änderungen im Umgang mit Bildern, wie wir sie tagtäglich erleben. Reale Kunst trifft auf digitale Realität. Die Ausstellung thematisiert die Konsequenzen künstlerischer Präsentation zwischen analogem und virtuellem Kontext.

Bilder heute – Eine neue Kultur der Sichtbarkeit

Bilder dienen längst nicht mehr bloß als Verweis, nicht mehr nur der Anschauung. Vielmehr entsteht ihre Bedeutung heute – vor allem angesichts der Flut digitaler Bilder – in entscheidendem Maße dadurch, dass der Urheber sie mit der Allgemeinheit teilt und sich in einen sozialen und emotionalen Austausch über Gefallen und Interessen mit Menschen begibt, die in einer beliebigen räumlichen Distanz leben. Im Kontext der Kunst schlägt sich dieses Phänomen in Form von Sharing-Plattformen nieder, auf denen zunehmend von Künstlerinnen und Künstlern Werkabbildungen, genauso wie von Museen, Galerien, Kuratorinnen und Kuratoren Bilder aus Ausstellungen gepostet, virtuelle Rundgänge erstellt oder ein Blick ins Atelier gestattet werden. Künstlerische Produktionsformen und Darstellungsweisen transformieren sich über diese Medien genauso wie die Neuentdeckung, Wahrnehmung und Rezeption von Kunstwerken. Diese Entwicklung einer neuen Kultur von Sichtbarkeit, die durch eine Vernetzung von analoger und digitaler Realität maßgeblich bestimmt ist, eröffnet die Frage, was genau dies für Kunstwerke, ihre Präsentation und Erfahrung im Museum bedeutet.

Berührungspunkte zwischen digitalen und analogen Realitäten

Die Paul Ege Art Collection hat in den vergangenen Monaten ihre Sammlung sowie die damit verbundene kuratorische Arbeit verstärkt auf Instagram vermittelt: Künstlerinnen und Künstler der Sammlung wie inhaltlich thematische Fragestellungen werden hier in Folgen quadratischer Bildkacheln und Videos konzipiert und komprimiert, mit passenden Hashtags kodiert und so für Nutzer weltweit zugänglich gemacht. Zudem beteiligen sich junge Künstlerinnen und Künstler an der Ausstellung, die noch nie im PEAC Museum gezeigt wurden. Nachdem sie über die Sozialen Medien in Dialog mit PEAC getreten sind, sind ihre Arbeiten erstmals im Kontext der Sammlungsbestände zu sehen.

Erscheint im Kontext der digitalen Plattform hier noch dasselbe Kunstwerk wie im körperlich erfahrbaren Museumsraum? Die Ausstellung NEARBY geht der Frage nach, wie Kunstwerke in diesen verschiedenen Kontexten gezeigt, vermittelt und wahrgenommen werden. Sie fragt nach den Qualitäten und Möglichkeiten, die diese beiden Räume bieten, und ebenso nach den Berührungspunkten beider Realitäten.

Beteiligte Künstler*innen

Joachim Bandau, Alan Charlton, Max Frintrop, Johannes Geccelli, Rupprecht Geiger, Alice Gericke, Julia Gruner, Marcia Hafif, Ben Hübsch, Joseph Marioni, Ingo Meller, Johanna von Monkiewitsch, Andrea Ostermeyer, Franziska Reinbothe, James Reineking, Fred Sandback, Antonio Scaccabarozzi, Fiene Scharp, Berit Schneidereit, Alf Schuler, Paul Schwer, Phil Sims, Anne Steinhagen und Dieter Villinger

Das PEAC Museum

Das PEAC Museum, in dem die nach dem Freiburger Unternehmer und Sammler Paul Ege benannte Sammlung zeitgenössischer Kunst bewahrt wird, befindet sich auf dem Gelände des von der Familie Ege in dritter Generation geführten Elektrogroßhandelsunternehmens und Technologiedienstleisters Alexander Bürkle im Industriegebiet Freiburg Nord. Die im Jahr 2004 unter der Bezeichnung „Kunstraum Alexander Bürkle“ eröffneten Ausstellungsräume erstrecken sich über 1.000 Quadratmeter und ermöglichen seitdem eine professionelle museale Präsentation der Paul Ege Art Collection. Seit Herbst 2019 firmiert die Sammlung unter dem Namen PEAC Museum.

PEAC
Paul Ege Art Collection
Robert-Bunsen-Str. 5
79108 Freiburg
Tel +49 (0) 761 5106 600
team@peac.digital
www.peac.digital

PEAC entdecken – vor Ort und auf Instagram @peac.digital

Reguläre Öffnungszeiten des PEAC

Dienstag bis Freitag von 11−17 Uhr
Sonn- und Feiertage von 11−17 Uhr

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