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Nearby – Wie Bilder zeigen!

25.10.2020-28.03.2021

Im Zeitalter von Instagram & Co hat sich unser Umgang mit Bildern grundlegend verändert. Bilder dienen längst nicht mehr nur der bloßen Anschauung von etwas, sondern mit ihrer Hilfe wird im digitalen Raum kommuniziert, informiert, Gefallen oder Desinteresse ausgedrückt. Laufend rufen Bilder nach Interaktionen zwischen Sender und Empfänger auf, die egal wie weit sie real voneinander entfernt sind, in sozialen und emotionalen Austausch miteinander treten und Nähe suggerieren.
Auch die Paul Ege Art Collection hat in den vergangenen Monaten ihre Sammlung sowie die damit verbundene kuratorische Arbeit verstärkt auf Instagram vermittelt und für Nutzer weltweit zugänglich gemacht. Die Ausstellung NEARBY möchte nun der Frage nachgehen, wie Kunstwerke in diesen verschiedenen Kontexten – auf einer digitalen Plattform und im körperlich erfahrbaren Museumsraum – gezeigt, vermittelt und wahrgenommen werden. Wenn identische Kunstwerke digital inszeniert als auch unmittelbar körperlich zu sehen sind – welche Qualitäten und Möglichkeiten bieten die beiden Räume – und wo liegen die Berührungspunkte beider Realitäten? Denn die neue Kultur von Sichtbarkeit, die durch eine Vernetzung von analoger und digitaler Realität maßgeblich bestimmt ist, führt zu der Frage, was genau dies für Kunstwerke, ihre Präsentation und Erfahrung im Museum bedeutet?

Künstler*innen
Joachim Bandau, Alan Charlton, Max Frintrop, Johannes Geccelli, Rupprecht Geiger, Alice Gericke, Julia Gruner, Marcia Hafif, Ben Hübsch, Richard Long, Joseph Marioni, Ingo Meller, Johanna von Monkiewitsch, Andrea Ostermeyer, Franziska Reinbothe, James Reineking, Fred Sandback, Antonio Scaccabarozzi, Fiene Scharp, Berit Schneidereit, Alf Schuler, Paul Schwer, Phil Sims, Anne Steinhagen